10.05.2010
Am Buttermarkt ist weiterhin eine steigende Preisentwicklung zu beobachten. Die Molkereiabgabepreise für abgepackte Butter sind derzeit recht uneinheitlich. Weitere Preisverhandlungen sind derzeit im Gang, deren Ausgang mit Spannung erwartet wird.
Die Nachfrage wird etwas unterschiedlich von normal bis rege eingeschätzt. Die Spargelernte sorgt für Nachfrageimpulse.
Das Butterangebot aus der laufenden Produktion ist seit Jahresbeginn für die Jahreszeit ungewöhnlich niedrig, was sich bislang an den Preisen für Blockbutter und für Industrierahm am stärksten bemerkbar
macht. Die Notierungen für Blockbutter haben sich seit Januar, wie die nachstehende Grafik zeigt, weitgehend parallel zum Verlauf im Jahr 2007 entwickelt, allerdings auf höherem Niveau. Im Vergleich
zum Vorjahr liegen die Preise ohnehin deutlich höher. Am 5. Mai wurde die Notierung für Blockbutter in Hannover auf 3,37 bis 3,50 EUR/kg angehoben. Auch in den Niederlanden sind die Butternotierungen in den vergangenen Wochen kräftig gestiegen und haben am 4. Mai einen Höchststand von 3.45 EUR/kg erreicht. Das Angebot an Blockbutter ist nach wie vor äußerst limitiert. Offerten sind kaum zu bekommen, während in der Industrie noch Deckungsbedarf besteht. Teilweise wird in der Industrie auch mehr Sahne eingesetzt, was sich wiederum bei der Butterproduktion bemerkbar macht. Am Weltmarkt bewegen sich die Butterpreise inzwischen auf historischen Höchstständen. Es bleibt abzuwarten, wie sich das hohe Preisniveau mittelfristig auf die Nachfrage auswirken wird.

Inzwischen wird verstärkt Butter im Rahmen der Privaten Lagerhaltung zurückgelegt. Angemeldet wurden in Deutschland in der Woche bis 2. Mai 1.730 t. Der Gesamtbestand belief sich laut Angaben der BLE auf 7.395 t, verglichen mit 20.509 t vor Jahresfrist. Die Mengen aus der Intervention, die seit Monatsbeginn im Rahmen des Programms für Bedürftige in den Markt gelangen, werden voraussichtlich ebenfalls zur Angebotsergänzung genutzt werden.
Quelle und Copyright:
AMI GmbH, Bonn / ZMB GmbH, Berlin / 05.05.2010
Am Buttermarkt ist weiterhin eine steigende Preisentwicklung zu beobachten. Die Molkereiabgabepreise für abgepackte Butter sind derzeit recht uneinheitlich. Weitere Preisverhandlungen sind derzeit im Gang, deren Ausgang mit Spannung erwartet wird.
Die Nachfrage wird etwas unterschiedlich von normal bis rege eingeschätzt. Die Spargelernte sorgt für Nachfrageimpulse.
Das Butterangebot aus der laufenden Produktion ist seit Jahresbeginn für die Jahreszeit ungewöhnlich niedrig, was sich bislang an den Preisen für Blockbutter und für Industrierahm am stärksten bemerkbar
macht. Die Notierungen für Blockbutter haben sich seit Januar, wie die nachstehende Grafik zeigt, weitgehend parallel zum Verlauf im Jahr 2007 entwickelt, allerdings auf höherem Niveau. Im Vergleich
zum Vorjahr liegen die Preise ohnehin deutlich höher. Am 5. Mai wurde die Notierung für Blockbutter in Hannover auf 3,37 bis 3,50 EUR/kg angehoben. Auch in den Niederlanden sind die Butternotierungen in den vergangenen Wochen kräftig gestiegen und haben am 4. Mai einen Höchststand von 3.45 EUR/kg erreicht. Das Angebot an Blockbutter ist nach wie vor äußerst limitiert. Offerten sind kaum zu bekommen, während in der Industrie noch Deckungsbedarf besteht. Teilweise wird in der Industrie auch mehr Sahne eingesetzt, was sich wiederum bei der Butterproduktion bemerkbar macht. Am Weltmarkt bewegen sich die Butterpreise inzwischen auf historischen Höchstständen. Es bleibt abzuwarten, wie sich das hohe Preisniveau mittelfristig auf die Nachfrage auswirken wird.
Inzwischen wird verstärkt Butter im Rahmen der Privaten Lagerhaltung zurückgelegt. Angemeldet wurden in Deutschland in der Woche bis 2. Mai 1.730 t. Der Gesamtbestand belief sich laut Angaben der BLE auf 7.395 t, verglichen mit 20.509 t vor Jahresfrist. Die Mengen aus der Intervention, die seit Monatsbeginn im Rahmen des Programms für Bedürftige in den Markt gelangen, werden voraussichtlich ebenfalls zur Angebotsergänzung genutzt werden.
Quelle und Copyright:
AMI GmbH, Bonn / ZMB GmbH, Berlin / 05.05.2010